Veräußerung - Was ist das, Definition und Konzept

Veräußerung ist der Vorgang, Ressourcen aus einem Projekt oder Investitionsplan zu entnehmen, um sie neu zuzuweisen. Im Allgemeinen bezieht es sich auf jede Aktivität, die der Investitionstätigkeit zuwiderläuft.

Es gibt drei wichtige Entscheidungen, die Organisationen und Einzelpersonen im Zusammenhang mit der Veräußerung treffen:

  • Reduzieren Sie Kapitalersatz oder Investitionen: Es bezieht sich auf den Rückzug von Investitionen, die zur Verbesserung des Kapitalstocks beitragen. Zum Beispiel Anschaffung neuer Investitionsgüter wie Maschinen und Anlagen und Verbesserungen.
  • Einen Vermögenswert verkaufen oder liquidieren: Zum Beispiel der Verkauf von Maschinen, um eine modernere zu kaufen oder die Mittel einer anderen Aktivität zuzuweisen.
  • Kapital aus einem Investitionsprojekt abheben: Diese Aktion bezieht sich beispielsweise auf den Verkauf von Aktien oder Anleihen eines Portfolios.

Ziele der Veräußerung

Die Umverteilung von Ressourcen ist das Hauptziel der Veräußerung. Investoren unternehmen diesen Schritt, um mehr Ressourcen für andere Aktivitäten bereitzustellen. So kann ein Unternehmen die Entscheidung treffen, einen Unternehmensbereich in einem bestimmten Land zu verkaufen, oder im Fall von Regierungen, ein staatliches Unternehmen zu liquidieren, weil es nicht die erwarteten Renditen erwirtschaftet.

Ein weiterer Grund für eine Veräußerung besteht darin, brachliegende oder verlustbringende Vermögenswerte zu beseitigen. Der Verkauf von Vermögenswerten oder die Reduzierung von Investitionen werden auch durch den Verzicht auf Vermögenswerte motiviert, die Verluste für die Organisation verursachen oder im Produktionsprozess nicht verwendet werden.

Wichtig bei der Identifizierung einer Veräußerung ist, dass Investitionsprojekte in der Regel langfristig angelegt sind. Daher wird jede ergriffene Maßnahme, die die einem Projekt zugewiesenen Ressourcen verringert, durch eine Rückstellung für einen anderen Investitionsplan ausgeglichen.

Welche Faktoren sind bei der Veräußerung zu beachten?

Die Veräußerung sollte eine wirtschaftlich sinnvolle Maßnahme sein. Bevor Sie diese Entscheidung treffen, sollten die erwarteten Renditen berücksichtigt werden. Diese können mit einer der folgenden Methoden ausgewertet werden:

  • Interner Zinsfuß (IRR)
  • Rückzahlung
  • Nettobarwert (NPV)
  • Cashflow-Abschlag
  • Rendite-Risiko-Verhältnisse
  • Bewertungskennzahlen: ROCE, ROE, ROI, PER oder EPS.

Das von Ihnen bevorzugte Verfahren muss sowohl für das aktuelle Projekt oder die Anlage als auch für das oder die zukünftigen Investitionsprojekte durchgeführt werden. Das heißt, vergleichen Sie die erzielten Ergebnisse objektiv und treffen Sie die Investition, die Ihren Bedürfnissen am besten entspricht.

Risikoaversion, wenn weniger mehr sein kann

Anleger wollen mit ihrem Kapital die maximale Rendite erzielen. Die Risikoaversion kann jedoch ein entscheidender Faktor bei der Investition in einen absolut weniger rentablen Plan sein. Für eine risikoscheue Person kann es die beste Wahl sein, eine niedrigere Rendite für eine sicherere Anlage zu erzielen. Daher haben die Bedürfnisse des Investors Vorrang vor der Kapitalrendite.

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