Geschäftsindikatoren - Was ist das, Definition und Konzept

Geschäftsindikatoren sind eine Reihe von Variablen, die sich auf die Wirtschaft beziehen. die verlässliche Informationen über die Lage und die Aussichten der Wirtschaftstätigkeit liefern.

Diese Indikatoren ermöglichen es uns, uns ein Bild von der wirtschaftlichen Realität in ihren verschiedenen Aspekten zu machen. In diesem Sinne seien es Preise, Produktionsniveau, Arbeitsmarkt, Importe, Exporte, der öffentliche Sektor sowie der Geld- und Finanzsektor.

Eigenschaften von kurzfristigen Indikatoren

Die kurzfristigen Indikatoren weisen folgende Merkmale auf:

  1. Periodizität: Sie müssen einen bestimmten Zeitraum umfassen und eine breite Häufigkeit haben. Sie sind in der Regel monatlich, obwohl Indikatoren auch auf Wochen-, Zehnjahres- oder sogar Tagesbasis verwendet werden können.
  2. Zeitverzögerung: Die angebotenen Informationen müssen aktuell sein.
  3. Zerfall: Die Daten müssen ausreichend disaggregiert präsentiert werden, um Verhaltensweisen im betrachteten Zeitraum erkennen zu können.
  4. Es muss eine starke Verbindung zwischen dem Wirtschaftsindikator und der Variablen bestehen, die er darstellt.
  5. Sie müssen zuverlässig sein.

Arten von Wirtschaftsindikatoren

Es gibt verschiedene Arten von Wirtschaftsindikatoren. Unter ihnen sind folgende hervorzuheben:

  1. Qualitativ und quantitativ: Die meisten Wirtschaftsindikatoren sind quantitativ, dh sie werden in physischen oder monetären Einheiten ausgedrückt. Andererseits gibt es qualitative Indikatoren, die durch Meinungs- und Erwartungserhebungen gewonnen werden. Zu den qualitativen Indikatoren zählen Vertrauensindikatoren wie der Geschäftsklimaindex und der Economic Sentiment Indicator.
  2. Verbindungen oder Kunststoffe: Dies sind Indikatoren, die wiederum mehrere Teilindikatoren umfassen. Ein klares Beispiel für einen synthetischen Indikator ist der Human Development Index, der drei Elemente hinzufügt: gesundes Leben, Bildung und ein anständiger Lebensstandard.
  3. Früh- und Spätindikatoren: Frühindikatoren ermöglichen es, die Entwicklung einer wirtschaftlichen Variablen vorherzusagen. Im Gegenteil, verzögerte Indikatoren lassen uns wissen, was mit der Wirtschaft in der Vergangenheit passiert ist und dienen dazu, Prognosen zu bestätigen.
  4. Indikatoren nach Sektor oder Aspekt der Wirtschaft:
    • Von Beschäftigung.
    • Aus dem Geld- und Finanzsektor.
    • Von Preisen.
    • Binnennachfrage: privater Konsum, Investitionen und öffentlicher Konsum.
    • Angebotsindikatoren für den Agrar- und Viehwirtschaftssektor, den Industrie- und Bausektor sowie den Dienstleistungssektor.

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